Transluzente Kunststoffe

pp
Wenn es um transluzente bzw. semi-transparente Verpackungen geht, ist normalerweise PP (Abkürzung für Polypropylen) die erste Wahl. Der zumeist eingefärbte Werkstoff ist nach wie vor lichtdurchlässig, die Konturen der damit verpackten Waren verschwimmen jedoch hinter der Hülle. Wenn man die Verpackung so gestaltet, dass die damit verpackten Produkte direkt an der Verpackung anliegen bzw. man mit einem Papier- oder Papp-Einleger arbeitet, kann man den Inhalt wieder deutlich erkennen. Transluzentes PP erhält zumeist eine angerauhte Oberfläche, was den Werkstoff unempfindlicher gegen äußere Einflüsse macht.
pp
Das PP kann dabei in unterschiedlichen Härtegraden verarbeitet werden. Je nach Materialstärke (von 0,2mm bis 1,2mm) kann somit die Verpackung stabil und flexibel gestaltet werden. PP kann geklebt, geschweißt und bedruckt werden. trotz aller Unempfindlichkeit neigt PP dazu, bei Temparaturen unter dem Gefrierpunkt spröde und brüchig zu werden. Aufgrund seines Energiegehaltes kann PP im Zuge des Recyclings umweltfreundlich entsorgt werden und ist damit ein Grundstein für einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen.
pvc
Neben PP kann auch PVC (Abkürzung für Polyvinylchlorid) als transluzenter Kunststoff eingesetzt werden. Er weist dabei dem PP ähnliche Eigenschaften auf, ist aber schwieriger zu beschaffen. Aufgrund dieser Situation macht PVC nur in größeren Mengen Sinn, dann jedoch ist nahezu jede Farbe, Stärke und Steifigkeit möglich. PVC ist ebenfalls gut zu verarbeiten, es kann gefaltet und geschweißt werden, eine Bedruckung ist per Siebdruck und Offset möglich.
 
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